Wir verlassen Starigrad. Jules Geburtstag haben wir in einem Restaurant gefeiert. Es war eine coole Zeit dort. Ich war mehrfach im Wasser. Das ging immer besser mit dem Eintauchen. Von Starigrad aus fahren wir direkt nach Zagreb. Dort machen wir unsere erste Rast – natürlich bei Ikea. Keine Land, welches wir bereisen, das ein Ikea hat bleibt verschont. Von Zagreb fahren wir die Strecke bis kurz vor die Östereichische Grenze. Wir übernachten in Senij. Oben auf einem Hügel, der sich als Tagesparkplatz herausstellt. Es gibt da viel zu sehen. Viele Autofahren kommen und gehen. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Unter uns brummt laut die Autobahn. Aber für eine Nacht kann man das ertragen. Dafür ist der Platz kostenlos. Die Grenze zu Östereich ist nur wenige km entfernt.
Am nächsten Morgen brechen wir wieder auf. In Senij kaufen wir ein und tanken voll. die letzten 800km schaffen wir dann gut. Unser nächster Stopp ist einer Raststätte an der Autobahn. wegen Ella können wir immer nur so 200 – 250 km fahren. Dann braucht sie was zu Essen. Nach einem Essenstopp fahren wir dann weiter und kommen gegen 16 Uhr in Passau an. Unser Wunschstellplatz an der Ilmbrücke ist leider hoffnungslos überfüllt. Also fahren wir zu dem bekannten Platz am Bahnhof. Der ist recht leer, weil die meisten sich die 11€ sparen wollen und zu einem etwas weiter gelegenen Platz fahren, der kostenlos ist.
Uns gefällt es. Man ist in 20 Minuten in der Stadt. Am nächsten Morgen bummeln und shoppen wir und erkunden die Innenstadt Passaus’s. Wir schauen uns das drei Flüsse Eck an. Gegen Mittag kehren wir ein in ein Spätzlerestaurant. Das war echt lecker. Ella zieht alle Blicke auf sich und begeistert die Leute. Wieder zürück am Auto fahren wir weiter nach Erlangen. Kurz hinter erlangen haben wir einen Übernachtungsplatz gefunden. Direkt an einer Sportstätte. Da können wir entsorgen und auf einem Sportgelände duschen. Der Platz selbst ist zwar voll, aber es gibt weitere Parkplätze im Anschluss. Trotz der nahen Autobahn war die Nacht ruhig. Am nächsten Morgen sind wir vier dann zum Duschen ins Sportheim. Das war etwas abenteuerlich, weil man durch ein enges Drehkreuz mußte. Auch eine Horde Schüler kam uns entgegen. Es sah aus wie Bundesjugendspiele.
Nach dem Duschen und einem Frühstück fuhren wir weiter Richtung Schweinfurt. Ich hatte Abends mit Eva geschrieben. Wir wollten dort eine kleine Pause wegen Ella machen. Eva hat uns eine tolle Erdbeer Torte gebacken. Es war schhön sie mal wieder zu sehen. nach 90 Minuten traten wir dann den letzten Rest unserer Reise an. Es es war der erste dieser heißen Tage. Glücklicherweise konnten wir mit Klimaanlage fahren. Nachmittags gegen 15Uhr sind wir dann wieder in Griesheim angekommen. Wir haben die Autos und alle Reisenden wieder nach Hause gebracht. Ein großes Abenteuer ist zu Ende gegangen. Auch wenn wir gegen Ende der Reise bangen mußten und keine Ahnung hatte, ob wir mit den beiden Autos gut wieder zurückkommen würden, hat zu guter Letzt alles geklappt.
Wir sind jetzt seit zwei Wochen wieder zu Hause und kämpfen mit den hohen Temperaturen. Langsam kommt wieder der Alltag in unser Leben. Jule hat heute einen Arzttermin, bei dem entschieden wird, ob die Schulter operiert werden muss oder die Heilung auch konservativ möglich ist.
Eine tolle Reise ist zu Ende. Wir hatten viel Spass und haben die Zeit trotz Jules Unfall total genossen. Jetzt schauen wir hoffnungsvoll auf die nächsten Wochen.