Auf der Pelepones

Wir haben die Nacht vor Patras auf einem freien Platz bei einer Bar übernachtet. Später kamen noch zwei Holländer mit einem WoMo, die sich aber weiter hinten hinstellten. Es war ziemlich ungemütlich und die Wellen peitschten gegen den Strand.

Floras Cafe

Der Baum neben uns hat sich ziemlich gebogen. Er war auch schon gestützt, da halb entwurzelt. Da die Besitzer erst im Aufbau sind, mussten wir für die Nacht nichts zahlen. Überhaupt sind die Griechen da ziemlich großzügig. Da können wir in Deutschland noch viel  lernen. Wieder war es ein schöner ruhiger Platz mit toller Aussicht auf Patras. Das liegt auf der anderen Meer Seite. Das Wetter gestern war ziemlich bewölkt, es blies ein kalter und heftiger Wind.

Morgens nach dem Frühstück sind wir Richtung Patras aufgebrochen. Wir mussten über die Brücke (Maut: 24,7€). Uns war anfangs etwas mulmig, weil die hoch über das Wasser ragt und der Wind eine ziemlich steife Brise blies. In Patras hatten wir uns einen Parkplatz für dieBesichtigung der Stadt rausgesucht. Als wir aber dort waren, hatten wir keine Lust mehr dazu. Sowas kommt vor. Da wir den Stellplatz für die Nacht aber schon rausgesucht hatten kein Drama. So sind wir dann einfach die 90km weiter gefahren. Hier ist es wunderbar. Eine kleine Camper Oase. Der Stellplatz liegt bei einem kleinen Strandrestaurant. Da war gestern der Bär los.

Von Mittags bis Abends um 20 Uhr Live Musik. Tanz und Spiel. Wir sind am Abend auch da gewesen und haben unsere ersten griechischen Köstlichkeiten gegessen. Ich Suvlaki und Heike und Jule Bifteki. Mann war das lecker. Der Platz hier kostet nicht, der Betreiber des Restaurants hat aber die Erwartung, dass man hier auch war isst. Da die Preise  relativ günstig sind, macht man das natürlich auch gern. – Auch mehrmals!

Heute Morgen war Heike mit Ella und Willi am Strand. Sie sind ausgiebig spazieren gewesen. Als sie wieder zurück waren haben wir erstmal ausgiebig gefrühstückt. Ob wir zwei oder drei Tage hier bleiben, wissen wir noch nicht. Fest steht aber – hier kann man es gut aushalten.

Wir hatten auch schon nette Gespräche mit zwei Münchnern, die schon mehrfach hier waren und immer wieder gern wiederkommen. Auch mit einer Griechin, die zum Restaurant gehört. Alle sind überaus nett und hilfsbereit.

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