Trogir und Starigrad

9.06.26 – In Trogir bleiben wir zwei Tage. Wir finden etwas Ruhe ist wieder mal angebracht. Der Strand ist toll. Es gibt sogar Schatten. Vom Auto sind das etwas mehr als 100 Meter. Am zweiten Tag fahren wir mit dem Taxiboot direkt in die Altstadt von Trogir. Was soll ich sagen? Es war schön aber wie bei den meisten schönen Plätzen völlig überlaufen und touristisch. Der Fischmarkt entpuppt sich als Souvenirmarkt, bei dem jeder zweite Laden das gleich Zeugs hat. Vermutlich aus China (… oh, das ist social profiling). Aber wir genießen den Platz wir stehen fast direkt am Wasser. Für 8€ mehr, aber das war es uns wert. So konnten wir wieder nebeneinander stehen. Ella wird immer mobiler. Die Decke 150×200 cm kann sie in weniger als einer Minute überqueren. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass auch ich endlich mal im Wasser war. Das gleich zweimal. Besonderes Lob von mir an mich!! Unser Nachbar, ein Holländer kommt Abend und entschuldigt sich, weil er sich am Ankunftstag so aufgeregt hat. Wir sind ziemlich dicht an ihn herangekommen. – Ich finde, das hat wahre Größe.

Wir fahren weiter von Trogir nach Zadar. Es war schön. Besonders das Taxiboot hat uns gefallen. Dort wollen uns dort die Meeresorgel und die Stadt anschauen. Vorher noch etwas zu Essen kaufen. In Zadar gibt es einen Lidl, den wir ansteuern wollen. Aber wie so oft gibt es nicht konstanteres als die Veränderung. Unterwegs wird Ella wach und wir sehen 400 Meter vor uns einen Lidl. Wir halten also weit vor unserem eigentlichen Ziel und kaufen ein. Als wir fertig mit dem Einkauf sind beschließen wir oh Wunder nicht nach Zadar zu fahren, sondern direkt zum Campingplatz in Starigrad. Unsere Fahrt durch Landesinnere ist beeindruckend. Hier ist Kroatien ganz anders, ländlicher und ursprünglicher als am Meer, wo der meiste Tourismus stattfindet. Als wir am Campingplatz ankommen haben wir echt Glück. Wir finden zwei Plätze nebeneinander. Besser gesagt, die werden uns zugeteilt. Weil diejenigen, die wir uns ausgesucht haben gehen angeblich nicht. Naja ist ok. Wir wollen hier drei Tage bleiben. Das ist vermutlich unser vorletzter Stop, bevor es endgültig wieder nach Hause geht. Ella entwickelt sich inzwischen echt zur Wasserratte. Dank Ihrer Oma. Sie war mehr im Wasser auf unserer Reise als alle anderen. Naja außer Oma Heike. Aber die läuft außer Konkurenz.

Abends als wir über den Platz laufen sehen wir ein tolles Schauspiel. Pünktlich zum Sonnenuntergang treffen sich die Leute vom Campingplatz sitzen mit Stühlen am Strand und belauern den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein. Super Idee! Machen wir vielleicht auch. … und dann entdecken wir es zwei Östereicher mit einem wundervollen alten WoMo. Vielleicht darf ich mal ein Bild machen, um Euch teilhaben zu lassen.

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