Nach drei Tagen sind wir Von Kalambaka – eigentlich Kastraki weitergefahren. Die Klöster haben wir nicht von innen gesehen. Entweder waren die geschlossen oder wir waren zu spät oder es standen zu viele Leute an. Ehrlich gesagt bin ich auch nicht ganz so traurig. Die Zugänge sind teilweise abenteuerlich. Bei meiner Höhenangst fast lebensbedrohlich. Mit Ella war uns das auch zu gefährlich. Ein Opfer hatten wir ja auch schon. Der Anblick / Ausblick war aber auch so wunderschön.
Wir fuhren von Kastraki dann weiter nach Ioannina. Eine schöne Stadt am See. Wir kamen Abends an und parkten auf dem Busparkplatz in der Nähe des Sees. Der Übernachtungspreis war mit 10€ ok. Wir hatten viel Spaß die griechischen Tagestouristen beim Einkauf zu beobachten. Eine kleine Runde durch die City wurde aber zum Rheinfall – zig Liter Wasser ergossen sich. Teilweise auch über uns, wenn wir von einem Balkon zum nächsten hechteten. Immerhin hatte der Regen etwas Gutes. Wir sind in einem kleinen Schmucklädchen hängengeblieben. Heike hat sich ein kleines Makramee Armband gekauft. Besser gesagt, ich habe es Ihr gekauft, weil sie es sehr schön fand.
Am nächsten Morgen brachen wir ungewöhnlich früh auf. Wir mussten den Platz um 10Uhr verlassen haben. Ist ja klar 10€ bedeutet 10Uhr Abfahrt. Zunächst fuhren wir ein paar Meter weiter am See entlang. Dort gab es reichlich Parkplätze und wir machten einen zweiten Anlauf. Diesmal erfolgreicher um die City zu besuchen. Heike fand eine tolle Latzhose. Die haben wir glich gekauft, weil sie so toll ist. Auf dem Rückweg fanden wir dann noch einen tollen Bäcker, der super Brötchen hatte. Sauerteig mit Oliven, Feta und weiteren Köstlichkeiten eingebacken. Ach ja, Ella wurde ungnädig und hatte fürchterlichen Hunger. Wir mussten also schnell zum Auto. Auch wir hatten inzwischen Hunger und so machten wir uns über die leckeren Brötchen her.